Evangelischer Semesteranfangsgottesdienst für alle Münchner Universitäten und Hochschulen am 26. April 2020

Semesteranfangsgottesdienst 2020

 

Hinführung

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Studierende, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulen,
liebe Gottesdienstgemeinde, 

es tut uns sehr leid, dass wir den Semesteranfangsgottesdienst der Münchner Hochschulgemeinden absagen müssen. Wir hätten ihn mit wundervollen Thema „Vom Mut der Machtlosen“ gerne mit Ihnen gefeiert. Doch die Corana-Krise kommt dazwischen. 

So uns beschäftigen uns vor allem die Fragen, wie es mit unserem Alltag weitergehen kann und wie sich die Gesellschaft von Morgen gestalten sollte. Dabei suchen wir Rat, Trost und Hilfe.

Deshalb legen wir Ihnen neben den zahlreichen Online-Angeboten für Gottesdienste auch die Predigt, die Fürbitten und vor allem das Grußwort ans Herz. Es ist stellvertretend für die Hochschulleitungen in München von Frau Prof. Dr. Sonja Munz, Vizepräsidentin der Hochschule München.

Joachim Zuber, Hochschulpfarrer an der HM

 

Grußwort

Liebe Studierende und Mitglieder der Münchner Hochschulen,

als Vizepräsidentin der Hochschule München und als Vertreterin der Münchner Hochschulen begrüße ich Sie sehr herzlich zu Beginn des Sommersemesters 2020.

Wir alle haben uns den Beginn dieses Semesters anders vorgestellt. Tatsächlich zwingen uns die ständigen Veränderungen und Herausforderungen zu noch mehr Flexibilität und Agilität als sonst, zu raschen, aber doch gut überlegten Entscheidungen. Das ist sehr anstrengend für uns alle, die Studierenden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulen, wie auch deren Leitung und aller Familienangehörigen. Doch gerade wegen der großen Herausforderungen durch die Pandemie nicht nur für die Hochschulen, wünsche ich Ihnen unter den gegenwärtigen Umständen ein gutes, erfolgreiches Semester, immer wieder mit Phasen der Entspannung und Gelassenheit, vor allem Unterstützung von vielen Seiten. 

Im Team der Hochschulleitung bin ich für den Bereich der Forschung zuständig. Ein interessantes und wunderbares Arbeitsfeld, was vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung eröffnet. Gestaltungsmöglichkeiten, die aber vernünftige Rahmenbedingungen erfordern, Rahmenbedingungen, die sich nicht zuletzt auch in der Krise bewähren müssen. Der Lohn für die häufig an ihre Belastungsgrenze gehenden Forschenden und uns alle, sind Forschungsergebnisse, die relevant und valide sind sowie einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen liefern. 

Doch m. M. nach ist es neben dem Streben nach neuen Erkenntnissen genauso wichtig, immer wieder in die Entwicklung und Überprüfung der eigenen Überzeugungen und Werte zu investieren, damit man im entscheidenden Moment darauf zurückgreifen kann. Ich denke dabei an Werte wie Nächstenliebe, Toleranz, Gleichberechtigung und Zusammenhalt.

Sie gestalten die Gesellschaft von Morgen. Deshalb ist es wichtig, dass sie auch gut für sich selbst sorgen, denn nur dann können Sie im Sinne ihrer Überzeugungen auch für andere nachhaltig da sein. Leben sie leidenschaftlich verbunden mit Klugheit, Integrität und verantwortlichem Handeln.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für das kommende Semester alles Gute und die Zuversicht, dass es sich für sie lohnt, auch unter schwierigen Umständen die Welt von Morgen mitzugestalten. Dazu wünsche ich Ihnen immer wieder gute Einfälle und Inspiration.

Prof. Dr. Sonja Munz, Vizepräsidentin der Hochschule München

 

Predigt

Liebe Studentinnen und Studenten, 
liebe Menschen an den Münchner Hochschulen, 
liebe Schwestern und Brüder!

„Anders“ – dieses Wort steht über dem gerade angelaufenen Semester, über diesen Tagen. Alles ist anders. Unsere Pläne fliegen uns um die Ohren. Wir erfinden gerade das Leben neu. Alles ist auf den Kopf gestellt. Müssen wir uns nun auch auf den Kopf stellen, um das durcheinander gewirbelte Leben überhaupt noch verstehen zu können?

Anders- dieser Semesteranfangsgottesdienst ist symbolhaft dafür. Ende Januar haben wir ihn geplant. „David und Goliath“ war sein Thema, vom Mut der Machtlosen sollte er handeln, das Plakat dafür zeigt eine zurückhaltende Greta Thunberg und einen triumphal-feist grinsenden Präsidenten Trump. Wir wollten aufzeigen, dass der Mut der scheinbar Machtlosen eine Menge bewirkt, die Fridays-for –Future-Bewegung hatte massenhaft Menschen auf die Straße gebracht, es war etwas im Denken und Handeln in Bewegung gekommen. Covid 19 wütete im fernen Wuhan, und niemand dachte auch nur im Traum daran, wie schnell das Virus alle Grenzen überwinden sollte.
Dann ging es Schlag auf Schlag: Ischgl und Bergamo, Schulschließungen, Ausgehbeschränkungen, Lockdown. Eine Gesellschaft friert ein – mitten im anbrechenden Frühling. Nur noch ein Thema bestimmt die Nachrichten, alles Denken und Handeln: Corona. Wir starrten entsetzt auf die Bildschirme und sahen Bilder von Menschen an Beatmungsgeräten, auf überfüllten Klinikfluren, übermüdete Pflegende und hilflose Ärzte, unzählige Särge in Italien, einsame Trauernde, die einen schnellen Abschied nehmen, bevor der Sarg auf einen Armeelaster verladen wird, ein Massengrab in USA. Es ist erschreckend, in welcher Geschwindigkeit und mit welch unglaublicher Macht und Vollständigkeit unsere Prioritäten okkupiert wurden von einer Pandemie, für die niemand Erfahrungswerte hat.
Das Thema des geplanten Gottesdienstes war durch. Greta Thunberg ist leider im Moment sehr in Vergessenheit geraten. Präsident Trump – na ja, Sie wissen es selbst. Aktueller denn je ist unsere Sehnsucht und Suche nach Trost und Orientierung in einer Zeit, in der nichts bleibt, was uns wichtig war.

Anders - erfuhren wir unsere Machtlosigkeit. Das Thema „Der Mut der Machtlosen“ ploppte an ganz anderer Stelle auf. Ein winziges Virus, mit bloßem Auge keinesfalls erkennbar, zerstört alles gesellschaftliche Leben. Und wir wissen keine Lösung, all unsere tolle Technologie, unsere ausgefeilte Wissenschaft kommt an Grenzen. Wir spüren, wie bedroht wir sind, wie fragil alles ist. Das alte Wort Demut füllt sich plötzlich mit Sinn. Wir haben es nicht im Griff. Aus unzähligen Statements dieser Tage schimmert vor allem –Hilflosigkeit.

Es schneidet mir ins Herz, zu sehen, wessen Existenz nun an einem seidenen Faden hängt: Mein kleiner kurdischer Friseurladen, mein vietnamesisches Lieblingsrestaurant, die zauberhafte Buchhandlung in unserer Straße, all die Fischsemmelbuden und Stände für gebrannte Mandeln, denen das abgesagte Oktoberfest nun die Lebensgrundlage zerhaut. Viel „goodwill“, viele gute Gesten, und trotzdem stehen wir machtlos gegenüber.

Es bringt uns an die Grenzen unser Kraft, das Leben blitzschnell neu zu erfinden: Geplatzte Auslandsaufenthalte, abgesagte Erasmussemester und deswegen gekündigte Zimmer, verschobene Prüfungen, Unklarheit über bevorstehende Examina, verlorene Arbeitsstellen, Reisebeschränkungen, die unsere globalisierte Lebensweise unmöglich machen; gebrochene Herzen, weil so viele ihre Lieben nicht mehr treffen und in den Arm nehmen können. Und der Zorn, dass uns ein Jahr vom Lebenskonto einfach abgebucht wird. Machtlos.

„Die Krise bringt das beste und das schlechteste im Menschen hervor“ – tausendmal gehört in den letzten Wochen, und trotzdem nicht falsch.

Aus Lähmung und Stillstand brach eine Welle von umwerfender Kreativität. Plötzlich war es möglich, innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Semester aus dem Boden zu stampfen, Zoom-Seminare und Video-Konferenzen zu halten. Ich ziehe den Hut vor all dem Mut, dem Ideenreichtum und Fleiß vieler Hochschul-Lehrender und der Technologiebeauftragten. Plötzlich poppte Mitmenschlichkeit und ein nie gekannter Zusammenhalt auf, Krise als Zeit verschärfter Herzlichkeit. Man kümmert sich um die alten und kranken Nachbarn, die überhaupt nicht aus dem Haus dürfen. Man nimmt einander wahr, singt miteinander Abendlieder vom Balkon. Wir kaufen Friseurgutscheine, holen das Essen als Take away, damit unser Lieblingswirt seine Miete zahlen kann, mieten einen Stuhl für den-Rest des Jahres bei der Kleinkunstbühne. Das sind kein Peanuts, das rettet in kleiner Münze die Welt.
Das ist der Mut der Machtlosen.

Davon braucht es noch viel, viel mehr, denn die Krise wirft uns allen die Frage vor die Füße: Wie wollen wir in Zukunft leben?

Ich will Ihnen ein Mutmachlied mitgeben, vorsingen, als Memo in die Hand drücken. Es stammt aus der Schreibwerkstatt eben jenes David, der als kleiner Junge gegen den übermächtigen Goliath gekämpft und- überraschend gewonnen hat. „David“ weiß also, wovon er spricht, er hat sozusagen eine Expertise für den Mut der Machtlosen.

Es ist der 23. Psalm, ein Gassenhauer unter den Bibelworten.
Ein Mutmachlied für uns Machtlose:

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal
fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
Im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang
Und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

„Sei behütet“, sagen wir oft zueinander in diesen Tagen, in denen wir spüren, wie bedroht wir sind. Dieses Hirtenlied spricht in kindlich-einfachen Worten vom Behütet-Sein. Es zeigt abgrundtiefes Vertrauen in einen Gott, der seine Menschenkinder liebt, zeigt Vertrauen in eine gute Macht, die bleibt, wenn alles ins Wanken gerät. 

Es ist ein leises, kleines Gebet, in das sich unsere Seele einbetten kann. Seine Worte sind erprobt, unzählige Menschen haben sie vor uns gebetet und sich damit diesem Gott anvertraut. Wir müssen keine komplizierten Gebetsworte erfinden, hier werden uns Bilder gegeben, die über die Jahrhunderte tragen:

Die grüne Aue und das frische Wasser, Symbole für die Ausdauer und Zähigkeit des Lebens und für ungebrochene Lebendigkeit.

Keinen Mangel leiden: Die Fülle des Lebens vor mir haben, immer wieder neu, auch, wenn das manchmal nicht zu erkennen ist. Aus der Fülle schöpfen, die ich gestalten darf und kann.

Einen Hirten haben, der mir bei aller Liebe zu Autonomie und Autarkie Orientierung gibt. Der meine Blickrichtung erweitert, wenn ich nur mich und meine Wünsche sehe.

Er erquickt meine Seele und heilt tief im Inneren, was zerbrochene Lebenspläne wund gemacht haben, er glättet, was die Bitterkeit aufgeraut hat.

Er führt auf rechter Straße: Gott orientiert durch sein Wort in Zeiten wankender Werte. Schubst uns auf geheimnisvolle Weise in die richtige Richtung.

Wandeln im dunklen Tal: ein großes, wildes Trotzdem und ein Ja zum Leben. Wundersam bekomme ich die Kraft, die mir die Krise wegsaugt.

„Denn du bist bei mir“: Das füllt mein Reservoir. Ich muss nicht alles selbst machen, mich nicht retten, motivieren, ermutigen. Da ist der barmherzige Gott bei mir, der mich als sein Geschöpf jetzt nicht im Stich lässt.

Wie wollen wir leben? „Die Fortschreibung der Vergangenheit ist nicht unsere Zukunft“ sagt der Zukunftsforscher Matthias Horx.
Anders also, anders weiter als bisher. Und dafür werden wir verdammt viel Mut brauchen.

In den kommenden Tagen und Wochen wird das schockgefrorene Leben wieder hochgefahren werden. Es wird wieder Kondensstreifen am Himmel geben und die Vogelstimmen werden weniger werden. Wollen wir das – dass alles genau so atem- und rücksichtslos wird wie vorher? Jetzt kommt es auf uns an, unseren Widerspruch, unseren Mut – so machtlos sind wir nicht. Die Pandemie hat gezeigt, dass die Zerstörung der Welt durch den Menschen an eine Grenze gekommen ist.

Wir haben in den zurückliegenden Wochen auf so vieles verzichtet, und siehe, es ging. Wie werden wir es schaffen, auch weiterhin auf manches zu verzichten, was die Erde in den Ruin treibt? Globalisierung ist wunderbar, Weite und Offenheit sind fundamentale Werte, aber müssen wir wirklich pausenlos um den Erdball jetten? Zurückhaltung statt Gedankenlosigkeit? Wir stehen vor offenen Fragen.

Semesteranfangsgottesdienst 2020 - #leavenoonebehind

Und das neue Miteinander, die plötzlich gelebte Solidarität, - wird das nur eine aus der Krise geborene Momentaufnahme sein, ab Herbst gilt dann wieder das vertraute „ich,ich,ich“? Ich glaube, wir können mehr. Covid-19 hat eine Narbe hinterlassen, die immer an die Zerbrechlichkeit des eigenen Lebens erinnert. Der Zauber des guten Miteinanders hat sich tief in unsere Gesellschaft geprägt, das glaube ich und hoffe, dass es so ist.

Studierende der ESG LMU setzen sich ein für die Bewegung #leavenoonebehind, die die Evakuierung von Menschen aus überfüllten Lagern an den EU-Außengrenzen und deren Unterbringung in aufnahmebereiten Ländern im reichen Europa einfordert. Würde die Pandemie in diesen Lagern ausbrechen, gäbe es für unzählige Menschen keine medizinische Versorgung. Das Schicksal der Geflüchteten, die in Elendscamps hängen bleiben, ist aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Die Studierenden demonstrieren trotz Corona und genug eigener Sorgen dafür, dass die Menschenrechte gewahrt bleiben und das Recht auf Asyl nicht ausgesetzt wird. Das macht mir unglaublich Mut, den Mut der Machtlosen zu erleben, die sich weiterhin einsetzen für die, die in der Krise vergessen werden. Solidarität, vielleicht so groß wie ein Sandkorn, aber sie rettet die Welt.

Wie wollen wir leben? Anders.
Nachdem wir das „anders“ zunächst ungefragt lernen mussten.
Anders, mitmenschlicher und aufmerksamer. Liebevoller mit uns selbst, mit andern, mit der einen, verletzlichen, zerbrechlichen  Erde.
Weniger atemlos. Weniger erschöpft als bisher. Manches an Stillstand und Lockdown war ja - unglaublich heilsam.
Dankbarer für das Gute, das wir haben und eine Weile nicht haben konnten. Dankbar für jede echte, analoge Gemeinschaft, jede Umarmung ohne Angst, jede offene Tür, jeden gelebten Frühlingstag.

Es braucht Mut für dieses „anders“. Wir sind nicht machtlos, wir sind viele. Und wir haben den guten Hirten an unserer Seite, der ab und zu flüstert: „Ich bin bei Dir“.

Martina Rogler, Hochschulpfarrerin an der ESG LMU

 

Fürbittengebet

Lasst uns beten:

Gott, wir bitten Dich um Beistand in dieser außergewöhnlichen Zeit:

Für die Studierenden, die in ein digitales Sommersemester gestartet sind, die Schülerinnen und Schüler, die sich auf Abschlussprüfungen vorbereiten und alle Lehrenden, die ihre Unterrichtsstunden und Vorlesungen neu aufbereiten und kommunizieren müssen – schenke Du, Gott, Durchhaltevermögen und Kreativität.

Für das Zusammenleben in den Familien, die oft großen Belastungen ausgesetzt sind: Eltern müssen ihrer Arbeit nachgehen, die Kinder unterrichtet werden und die Jüngsten vermissen ihre Spielkameraden – schenke Du, Gott, Geduld miteinander und Verständnis füreinander.

Für die Menschen, die von finanziellen Sorgen niedergedrückt werden, die ihren Arbeitsplatz verloren haben und deren wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel steht – schenke ihnen das Vertrauen, dass es auch für sie einen Weg gibt und dass sie versorgt werden.

Für die Menschen, die erkrankt sind – schenke Heilung.

Für die Menschen, die in Krankenhäusern und Arztpraxen bis an den Rand der Erschöpfung arbeiten – gib ihnen Kraft und Zeiten der Erholung.

Für die Menschen, die gestorben sind – umfange sie mit Deiner himmlischen Liebe und tröste alle, die um sie trauern.

Für die Menschen, die unter Einsamkeit und Isolation leiden – lass sie wissen, dass sie nicht alleine sind und sende Menschen, die ihnen trotz physischer Distanz Zeichen der emotionalen Nähe geben.

Für die Menschen in den Regierungen und politischen Ämtern auf der ganzen Welt – schenke ihnen wache Gewissen und Weisheit für ihren Dienst.

Für die gesamte Christenheit – in Jesus Christus sind wir weltweit verbunden mit unseren Schwestern und Brüdern. Bleibe bei uns!

Amen.

Pfrin. Katarina Freisleder, Hochschulpfarrerin 

 

Musik

 

Der Semesteranfangsgottesdienst 2020 wird veranstaltet von

Semesteranfangsgottesdienst 2020