Sakrale Orte

In der Reihe "Sakrale Orte" setzten sich die Gemeinden St. Bonifaz, St. Markus, St. Ludwig und St. Willibrord im letzten beiden Jahren mit ihren eigenen Kirchen auseinander: Wie ist der Glaube in der Architektur sichtbar? Wo und warum stehen Taufbecken, Kanzel und Altar an genau den jeweiligen Orten? Was macht den Kirchenraum überhaupt zu einem "sakralen" oder "heiligen" Ort? In gegenseitigen Besuchen der jeweiligen Kirchenbauten wurde bei Kirchenführungen und einem anschließenden Musikstück (wie in St. Markus und St. Bonifaz) oder einer kirchlichen Feier (wie in St. Willibrord und St. Ludwig) der Frage nach Raumkonzept und Raumwirkung der Kirchen nachgespürt. In diesem Rahmen besuchten die "Christen in der Maxvorstadt" im Herbst auch die reformierte und orthodoxe Kirche.

 

Griechisch-Orthodoxe Allerheiligenkirche
Ungererstraße 131, nähe Nordfriedhof

Griechisch-Orthodoxe Allerheiligenkirche, Foto (c) Christen in der Maxvorstadt
Bild: griechisch-orthodoxe Allerheiligenkirche, mit einem herzlichen Dank für die Freigabe.

Das Gebäude (gebaut von 1993 bis 1995) und auch die gesamte Innenausstattung stehen in der Tradition der griechisch-orthodoxen Kirchenbaukunst.

  

Evangelisch-Reformierte Kirche München 1
Reisingerstraße 11, nähe Sendlinger Tor

Evangelisch-Reformierte Kirche München 1, Foto (c) Christen in der Maxvorstadt
Bild: Innenraum der evangelisch-reformierte Kirche München 1, mit einem herzlichen Dank für die Freigabe.

Das Wort Gottes nimmt im Glauben der "Reformierten Kirche" die zentrale Stelle ein. Nichts soll davon ablenken. Daher sind reformierte Kirchenräume sehr schlicht gestaltet.