Kunst an St. Markus - Rückblick 2012 - DOK.fest

27. Internationales Dokumentarfilmfestival München
2. bis 9. Mai 2012

In einer erstmaligen Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie und der ESG München zeigte das DOK.fest dieses Jahr den Film SCHILDKRÖTENWUT von Pary El-Qalqili und bot im Anschluss an die Vorstellung Gelegenheit, mit der Regisseurin Pary El-Qalqili und ihrem Vater und Protagonisten Musa El-Qalqili über die Hintergründe des Films zu diskutieren.

Weitere Gesprächspartnerin: Silvia Wolkan, Co-Autorin
Moderation: Irit Neidhardt, mec 0lm (Middle Eastern Cinemas), Berlin

Foto (c) R.Schulz

SCHILDKRÖTENWUT
"Was macht ein Kind mit den Geschichten seiner Eltern?" Pary El-Qalqili macht aus der ihres Vaters einen Film. Seit er nach 12 Jahren aus Palästina wieder zurück in Deutschland ist, sitzt er unten im Keller, zurückgezogen in seinen Panzer wie eine Schildkröte. Die Tochter will wissen, was er erlebt hat. Sie will nicht locker lassen, will erfahren, wie er 1961 nach Deutschland flüchtete, sich dort von Baustelle zu Baustelle arbeitete und schließlich ihre Mutter heiratete. SCHILDKRÖTENWUT zeichnet das Schicksal eines Flüchtlings nach, der nicht zur Ruhe kommt. Aber SCHILDKRÖTENWUT ist auch ein Film über Vater und Tochter, die die Vergangenheit erfahren müssen, um ihre Gegenwart zu leben. Jette Mehlberg

Englischer Titel: The turtle´s rage. Autor: Silvia Wolkan /Pary El-Qalqili. Kamera: Aline László.
Ton: Franzsika von Malsen.
Schnitt: Ulrike Tortora. 
Produktion: Kaissar Film.
Länge: 70 min. Vertrieb: HFF München.

(Zitiert aus DOK.Fest)

Foto (c) R.Schulz
Foto (c) R.SchulzFoto (c) R.Schulz
Foto (c) R.Schulz

Copyright Fotos: Rainer Schulz 2012

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