diakonia Kleidercontainer

--> Zum Update (Januar 2014) hier entlang

Seit dem 15. Juli hat die St. Markus Kirche ein neues Accessoire bekommen: Einen Container für Altkleider der "diakonia". Er steht direkt neben der Einfahrt zum Gemeindezentrum an der Gabelsbergerstraße.

Foto (c) S.ZeidlerFoto (c) S.Zeidler
Betriebsleiterin der diakonia secondhand Martina Kreis,
Diakon Harald Braun und Pfarrerin Berit Scheler
Betriebsleiterin der diakonia secondhand Martina Kreis (links) und
Sabine Böhlau, Leiterin der f.i.t-Koordinationsstelle in Nürnberg (mitte)
mit Mitgliedern des Kirchenvorstandes

Der Kirchenvorstand will als Gegengewicht zu den Sammelcontainern vorrangig wirtschaftlicher Betriebe mit dem Aufstellen des Containers von diakonia besonders deren soziale und diakonische Arbeit unterstützen.

Ein Bereich, der für die Bereitstellung und Finanzierung von zeitlich begrenzten Arbeitsgelegenheiten, aber auch von Dauerarbeitsplätzen hervorragend geeignet ist, ist die Verwertung von gebrauchten Textilien:

So werden die Container regelmäßig durch MitarbeiterInnen von diakonia secondhand geleert, die Textilien zu diakonia WertStoff gebracht und dort von speziell geschulten MitarbeiterInnen sortiert, gewaschen, gebügelt und gegebenenfalls repariert. Von dort werden die Textilspenden zügig v.a. in die hauseigenen Läden, wo sie zu sozialen Preisen verkauft werden, sowie in die Kleiderkammer der Inneren Mission, an die aktion Hoffnung, eine kirchliche Hilfsorganisation der Diözese Augsburg, die weltweit Entwicklungsprojekte unterstützt, und zu ReSales, einem in Thüringen ansässigen Unternehmen für Textilhandel und -Recycling, weitergeleitet.

Durch das f.i.t-Projekt der diakonia soll der Kontakt zu Kirchengemeinden ausgebaut werden. Ein erster Schritt ist in der Regel die Aufstellung eines Sammelcontainers nach dem Motto „Kleider spenden und damit Arbeitsplätze schaffen“. Auf längere Sicht werden aber weitere Aktivitäten angestrebt, durch die die MitarbeiterInnen der diakonia individuell unterstützt und ihnen der Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt erleichtert werden kann.

Update:

Wir haben von der diakonia aktuelle Zahlen zu unserem Kleidercontainer erhalten. Und die haben uns - genauso wie die diakonia - wahrlich positiv überrascht:
Im Zeitraum von Juli bis Dezember 2013, also in den ersten 6 Monaten in denen der Container vor den Toren der Markuskirche steht, konnten wir

ca. 3,5 Tonnen, das entspricht in etwa 21 randvolle Container-Füllungen

Altkleider sammeln. Da können wir nur "Danke" sagen, dass Sie fast jede Woche einen kompletten Container gefüllt haben! Du wir hoffen, dass der Container in Zukunft sogar noch mehr gefüllt wird, auf dass weiter am Projekt f.i.t. mitwirken können und so Menschen zu Lohn und Arbeit verhelfen können.

  

Zum Stichwort:

Logo diakonia

www.diakonia.de

Die diakonia GmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung beruflicher Integration und Beschäftigung und hat Angebote für Menschen, die aufgrund schwieriger Lebenslagen oder anderer Beeinträchtigungen nur schwer Arbeit finden. Diakonia bietet einen Ort sinnvoller und wertschöpfender Arbeit, an dem Fähigkeiten (wieder)entdeckt und weiter entwickelt werden können.   
Der Auftrag von diakonia ist es, Menschen zu stärken, ihnen berufliche Orientierung zu ermöglichen, sie zu qualifizieren und auszubilden. So gibt es in den Betrieben der diakonia über 350 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten mit sehr differenzierten fachlichen und persönlichen Anforderungen geschaffen.
Die diakonia ist eine gemeinnützige Gesellschaft des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks und der Inneren Mission München. Sie gehört dem Verband FairWertung e.V. an und steht daher für den transparenten und verantwortungsbewussten Handel mit gespendeten Waren.

Zum Stichwort:

Logo f.i.t. Projekt

http://www.fit-projekte.de/

f.i.t („fördern-initiativ werden-teilhaben“) ist eine gemeinsame Initiative der bayerischen Landeskirche und des Diakonischen Werks Bayern, die im Sommer 2011 gestartet wurde. Ausgestattet mit 3 Millionen Euro aus dem landeskirchlichen Haushalt werden durch f.i.t. landesweit 60 Projekte finanziert, die Alleinerziehenden, Jugendlichen, älteren Menschen und Migranten zugute kommen. Dabei werden ausschließlich Projekte gefördert, die von der örtlichen Kirchengemeinde und einer diakonischen Einrichtung gemeinsam durchgeführt werden.
Der wachsenden Armut werden konkrete Maßnahmen entgegen gesetzt. Projekte im Rahmen von f.i.t haben zum Ziel, die sozialen, kommunikativen und lebenspraktischen Fertigkeiten der von Armut betroffenen Menschen zu stärken.
Mit f.i.t greifen die evangelische Kirche und die Diakonie in Bayern aktiv ins gesellschaftliche Geschehen ein, um die Ausgrenzung bestimmter Bevölkerungsgruppen zu verhindern und Teilhabe zu verwirklichen. Projekte im Rahmen von f.i.t gehören wie auch andere Armutsprojekte zum christlichen Auftrag.