Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage „Was bleibt?"

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Fotoausstellung mit Kurzfilmen

12. Oktober bis 18. November 2018

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag 10 - 17 Uhr
Sonntag 12.30 - 17 Uhr 

Eintritt und Audioguide frei

Kurzfristige Änderungen zu den Öffnungszeiten finden Sie auf dieser Seite:
Abweichende Öffnunngszeiten München

 


 

„Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“

Das Prinzip Apfelbaum - Mein Erbe tut Gutes (c) bettinaflitner.de

Elf Persönlichkeiten, darunter Schriftsteller Günter Grass, Geigerin Anne-Sophie Mutter, Theologin Margot Käßmann und Politiker Richard von Weizsäcker über das, was sie an die nachfolgenden Generationen weitergeben möchten. Berührende Porträts und Gedanken – ein Bekenntnis für das Leben. Ausstellung mit elf Triptychen von Bettina Flitner. Mit Kurzfilmen und Audioguide. Präsentiert von der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“. 

Was bleibt von einem Leben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Diese Frage betrifft uns alle irgendwann – darüber zu sprechen, ist oft jedoch noch immer ein Tabu. Die Fotografin Bettina Flitner porträtiert elf bekannte Persönlichkeiten, die sich auf diese Frage mit großer Offenheit einlassen: Egon Bahr, Günter Grass, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Christiane Nüsslein-Volhard, Anne-Sophie Mutter, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders.

Entstanden sind großformatige Fotoarbeiten, für Flitner charakteristisch ergänzt mit persönlichen Zitaten. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ zeigt sie nun in einer Ausstellung. Besucher können die Porträtierten auch in feinfühligen Kurzfilmen erleben sowie per Audioguide in Textausschnitten aus den Gesprächen, die Flitner mit den Persönlichkeiten geführt hat. Feinsinnig, mehrschichtig, berührend.

Flitner versteht es, ihre Protagonisten auf einfühlsame Weise für sich zu gewinnen. So gelingt es, einen neuen Blick auf bekannte Persönlichkeiten zu richten. Ihre Bilder vermitteln eine ganz eigene Stimmung voller Zwischentöne. Sie offenbaren Vergänglichkeit, Verletzlichkeit, Klugheit, Witz, Lebenslust. Begleitet wurde Bettina Flitner von Kameramann Börres Weiffenbach. Die daraus entstandenen Kurzfilme, geschnitten von Judith Keil und Antje Kruska, eröffnen eine zusätzliche Facette. Wer sich einlässt, wird hineingezogen, taucht ein in das „Über sich Hinausdenken“ und beginnt unweigerlich selbst damit.

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ – dieses Martin Luther zugeschriebene Zitat steht Pate für den Titel der Ausstellung.
Kein wehmütiger Blick zurück, nicht Trauer oder Trübsal: „Das Prinzip Apfelbaum“ ist ein Bekenntnis für das Leben – und darüber hinaus.

Das gleichnamige Buch zur Ausstellung sowie das Hörbuch (inkl. Bonus-DVD), beide erschienen im Vergangenheitsverlag, sind im Buchhandel erhältlich.

Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“, gegründet im Herbst 2013, ist ein Zusammenschluss gemeinnütziger Organisationen und Stiftungen. Gemeinsames Anliegen ist es, das Erbe für den guten Zweck stärker ins Bewusstsein zu rücken und „Das Prinzip Apfelbaum“ einer breiten Öffentlichkeit als Ausdruck einer grundsätzlichen Haltung näherzubringen.

Ausführliche Informationen, Bildmaterial, die Filme sowie Auszüge aus allen Gesprächen finden Sie unter www.mein-erbe-tut-gutes.deWeitergehende Impulse finden Sie im Online-Magazin der Initiative: www.prinzip-apfelbaum.de

 


  

Im Rahmen der Ausstellung finden diese besonderen Veranstaltungen statt:

Donnerstag, 11. Oktober, 18 Uhr
Vernissage der Ausstellung
Grußworte, Einführung und Film zur Ausstellung
Rock-Pop-Chor „Robins Choruso" * Leitung: Michael Roth

Samstag, 20. Oktober, 20-24 Uhr
Lange Nacht der Museen
Das Ensemble „Moon Ra" mit spannungsvollen Improvisationen im stimmungsvoll beleuchteten Raum.
Martin Seeliger (Didgeridoo, Saxophone, Flöte), Vlado Grizelj (Gitarre) und Angelika Vizedum (Perkussion, Gesang)

Dienstag, 23. Oktober, 19.30  Uhr
musik.gottes.dienst - gospel.band.feierabendmahl
Ein Gottesdienst mit Gospel- und Popmusik, Songs zum Mitsingen, Kurz-Impulsen und einem außergewöhnlichen Feierabendmahl.
Diakon Harald Braun und Diakon Dietmar Frey mit der Band "Volker and friends" und dem Gospelchor St. Lukas

Freitag, 26. Oktober, 19.30 Uhr
„Oh happy day" - Konzert des Posaunenchores St. Markus
In seinem Konzert widmet sich der Gewinner des letztjährigen deutschen Orchesterwettbewerbs in der Kategorie „Posaunenchöre" den Genres Pop, Jazz, Rock und Gospel.
Leitung: Matthias Bertelshofer

Sonntag, 28. Oktober, 10 Uhr 
Fernsehgottesdienst-Gottesdienst: „Was bleibt…“
mit Stadtdekanin Barbara Kittelberger, Pfarrerin Melitta Müller-Hansen und Pfarrer Florian Ihsen. 
Mitglieder des Markus-Chores * Ulrich Wangenheim, Saxophon * Leitung & Orgel: Seonghyang Kim & Michael Roth

Sonntag, 28. Oktober 2018, 19 Uhr
Der junge Bach und sein Umfeld
Kantaten von J.S. Bach, D. Buxtehude und J. Pachelbel. 
Vokal-Ensemble München * Leitung: Viktor Töpelmann

Samstag, 3. November 2018, 15.30 Uhr
„Das Ewige im Jetzt“
Königsschlösser & Fabriken: Ludwig II. und die Architektur
musikalische Intonation: Seonghyang Kim & Michael Roth an den beiden Orgeln von St. Markus 
16.00 Uhr Dialog in der Pinakothek der Moderne: Pfarrer Olaf Stegmann & Kunsthistoriker Jochen Meister

Sonntag, 4. November, 17 Uhr 
„When Autumn Leaves“
VOLLTON & CHORios singen a-cappella
Leitung: Florian Drexel & Michael Finck

Sonntag 4. November, 11.15 Uhr
Universitäts-Gottesdienst in der Themenreihe „Aus heiterem Himmel“
„Gottes Gelächter“ (Psalm 2)
Prof. Dr. Friedhelm Hartenstein. Irmgard Gorzawski, Harfe, und Seonghyang Kim, Orgel

Samstag, 10. November, 19 Uhr
Joseph Haydn – Die Schöpfung
Münchner Brahms-Chor, Leitung Andreas Schlegel

Sonntag 11. November, 11.15 Uhr
Universitäts-Gottesdienst in der Themenreihe „Aus heiterem Himmel“
„Unverhofftes Wiedersehen“ (Johannes 20,1.11–17)
Prof. Dr. Christoph Levin. Posaunenchor St. Markus, Leitung: Matthias Bertelshofer, und Holger Boenstedt, Orgel

Sonntag 18. November, 11.15 Uhr
Universitäts-Gottesdienst in der Themenreihe „Aus heiterem Himmel“
„Der Himmel auf Erden“ (Matthäus 25,31–46)
Prof. Dr. Jörg Lauster. Vokalensemble München , Leitung: Viktor Töpelmann, und Holger Boenstedt, Orgel

Sonntag 18. November, 19.00 Uhr
Chorkonzert zur Finissage der Ausstellung

„In peace – ein Europäisches Requiem"
Ein Kooperations-Projekt von Markus-Chor & Lukas-Chor

 


 

Über die Fotografin Bettina Flitner

Bettina Flitner, 1961 in Köln geboren, studierte an der „Deutschen Film- und Fernsehakademie" in Berlin. 1990 legte sie ihr Hauptaugenmerk auf die Fotografie, die durch ihre Filmerfahrungen stark geprägt wurde. Zu den vielbeachteten Werken zählen zum Beispiel die Trilogie „Mein Feind – Mein Denkmal – Mein Herz", die Porträtserie „Große Europäerinnen" oder die Fotoreportage „FREIER".

Bekannt wurde Bettina Flitner in den 1990er Jahren mit ihren Installationen im öffentlichen Raum. Sie stellte Fotos wie Skulpturen überlebensgroß auf Straßen und Plätze. Damit löste sie oft kontroverse und heftige Debatten bei Menschen und Medien aus. Die Kombination von Bild und Text, meist Zitate der Portraitierten, ist seither charakteristisch für ihre Arbeiten.
„Immer wieder reizt es mich, gerade die Themen auf den Tisch zu legen, über die man nicht spricht. Auch über den Tod nachzudenken, ist und bleibt ein solches Tabu", sagt sie über die Arbeit zur Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum". Dazu kamen die inhaltlichen und formalen Herausforderungen: „Wie schaffe ich es, dass sich die Betrachter nicht abwenden? Wie kann ich dieses Über-sich-selbst-Hinausdenken visualisieren und wie die Persönlichkeiten, ihr Leben und gesamtes Schaffen erfassen? Ich musste eine Form finden, die all diesen sehr unterschiedlichen Menschen gerecht wird und gleichzeitig genug Spielraum lässt, um auf jeden einzelnen eingehen zu können."
„Die Frage ‚Was bleibt eigentlich von einem Leben?' begleitet mich schon lange. Vielleicht bin ich deswegen Fotografin geworden. Denn das Fotografieren ist auch etwas, das gegen das Vergessen arbeitet."

Bettina Flitner ist seit 1992 assoziiertes Mitglied der Fotografenagentur laif. Ihre Portraitserien und Fotoessays wurden mehrfach ausgezeichnet, in zahlreichen Einzelausstellungen im In- und Ausland gezeigt und in neun Bildbänden veröffentlicht. Sie lebt und arbeitet in Köln und Berlin.

Weitere Informationen: www.mein-erbe-tut-gutes.de und www.bettinaflitner.de
 


 

Bilder der Ausstellung

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Julia Masannek, Telefon: (030) 29 77 24 34, E-Mail: presse@mein-erbe-tut-gutes.de

Initiative “Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum”, Oranienstraße 185, 10999 Berlin

Gerne vermitteln wir Ihnen Kontakte und Interviews zu interessanten Gesprächspartnern rund um die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“

  • Spezialisten aus den beteiligten Organisationen
  • Experten für Erbrecht und gemeinnütziges Vererben (Juristen / Wissenschaftler)

 

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