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Aktuelle Informationen aus der St. Markus Kirche München: Musik - Dekanat - Gemeinde- Universität
Aktualisiert: vor 1 Stunde 18 Minuten

Segnung der Erstklässler 2019

5. August 2019 - 17:11

Dienstag, 10. September 2019, 08.15 Uhr, St. Ludwig

Schulanfang – ein neuer Lebensabschnitt!

Und wenn für Menschen ein neuer Lebensabschnitt beginnt, ist es ist eine gute Tradition der Kirche genau diesen Menschen einen Segen zuzusprechen.

-- Herzliche Einladung --

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Schulanfang – ein neuer Lebensabschnitt

Und wenn für Menschen ein neuer Lebensabschnitt beginnt, ist es ist eine gute Tradition der Kirche genau diesen Menschen einen Segen zuzusprechen. Und dies wollen wir in schöner ökumenischer Verbundenheit tun! Ein Segen für die Kinder, auf die neue Erfahrungen, neue Freunde und neue Erwachsene warten und die noch gar nicht so richtig wissen, was Schule eigentlich ist. Ein Segen aber auch für Eltern, die ihre Kinder einmal mehr auf neue Pfade schicken müssen, die sie nicht immer kontrollieren können. 

So laden wir alle Erstklasskinder, die in die Türkenschule gehen werden & ihre Familien am 1. Schultag, Dienstag, 10. September 2019, um 08.15 Uhr nach St. Ludwig ein!

Herzliche Einladung an Euch, liebe Kinder, aber auch an Eltern, Großeltern, Freunde, Paten, die an diesem Tag das Kind begleiten!

Olaf Stegmann, Pfarrer St. Markus
und
Hermann Höfler, Gemeindereferent St. Ludwig

 

Konzert des Markus-Chores am 10.11.2019: Vom Dunkel ins Licht

5. August 2019 - 10:46

Sonntag, 10. November 2019, 18:00 Uhr

Sehnsucht nach innerem Frieden und Streben nach Licht verbinden die beiden Werke im diesjährigen Herbst-Konzert des Markus-Chores München: Gabriel Faurés "Requiem" und Ola Gjeilos "Sunrise Mass" fügen sich im Verbund mit literarischen Texten zu einem atmosphärischen Gesamtkunstwerk zusammen.

-- Eintritt über München Ticket oder die Abendkasse --

Mehr Informationen finden Sie hier.

Summer Jazz im Gottesdienst

1. Juli 2019 - 22:35

an 4 Sonntagen im Juli und August 2019 um 11.15 Uhr

Die Musik im Gottesdienst steht an vier Sonntagen ganz im Zeichen des Jazz!

-- Herzlich Willkommen --

Mehr Informationen finden Sie hier.

Michael Roth an der Orgel interpretiert mit Gästen aus der Münchner Jazz-Szene Standards und mehr.

Sonntag, 14. Juli, 11:15 Uhr | Stefania Bille, Gesang

Sonntag, 21. Juli, 11:15 Uhr | Angela Avetisyan, Trompete (Universitäts-Gottesdienst)

Sonntag, 28. Juli, 11:15 Uhr | Markus Krämer, Posaune
                    Im Gottesdienst am 28. Juli wird Dekanatskantor Michael Roth der Titel als Kirchenmusikdirektor verliehen.
                    Im musikalischen Festgottesdienst singt auch der Markus-Chor München.

Sonntag, 4. August, 11:15 Uhr | Ulrich Wangenheim, Saxophon

Münchner Orgelsommer 2019

12. Juni 2019 - 12:56

30. Juni bis 8. September
Sonntag, 30.6., 19 Uhr Eröffnungskonzert Himmelfahrtskirche
Donnerstag, 25.7., 8.8., 22.8., 5.9., jeweils 20 Uhr St. Markus
Sonntag, 8.9., 14.30 Uhr Abschlusskonzert St. Markus

6 Kirchen - 29 Konzerte - Künstler aus der ganzen Welt

-- Eintritt frei --

Mehr Informationen finden Sie hier.

Abschied und Neubeginn beim Universitätsprediger

7. Juni 2019 - 15:21
 

Dank an Prof. Dr. Christoph Levin
Willkommen Prof. Dr. Martin Wallraff

Danksagung an den ehemaligen und Vorstellung des neuen Universitätspredigers

Mehr Informationen finden Sie hier.

Dank an Prof. Dr. Christoph Levin

Auf der rechten Seite unter der Kanzel sitzt er an vielen Sonntagen, meistens gemeinsam mit seiner Frau. St. Markus ist Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Levin zur Heimat geworden.

Seit dem Jahr 2005 hatte er das Amt des Universitätspredigers inne, das ihm von der Landeskirche übertragen worden war.
Prof. Dr. Christoph Levin hat auf feinsinnige und kluge Art die Universitätsgottesdienste in seinem Amt als Universitätsprediger gestaltet und geprägt. 14 Jahre lang, bis zum Ende des Wintersemesters 2019, hat er Kolleginnen und Kollegen als Predigerinnen und Prediger geworben und begeistern können. Die Auswahl der Themenreihen und der Musik machten diese Gottesdienste zur Nahrung für Leib und Seele.

Prof. Dr. Christoph Levin, der auch Pfarrer der Brüdergemeine ist, verband universitäre Lehre und Verkündigung auf ganz besondere Weise. In seiner Art, Gottesdienste zu feiern und zu predigen, wurde ihm selbst immer wieder die erschließende Kraft des biblischen Textes bewusst. „Wenn ich den Text zu deuten versuche, deutet er mich", schrieb er im Vorwort eines Predigtbandes (2018) und weiter: „Nur wer angeredet wird, kann anreden". Er hielt es mit Martin Luther: „Wir sollen Menschen sein, und nicht Gott, das ist die Summa" und lebte die Kunst der Bescheidenheit gepaart mit einer großen Herzlichkeit und Willkommenskultur.

Prof. Dr. Christoph Levin gibt das Amt an Prof. Dr. Martin Wallraff weiter. Dieser wird zum Wintersemester 2019/2020 in sein Amt eingeführt.
Im Namen der evangelischen Kirche in der Region München sagen wir herzlich Dank und freuen uns auf das Wiedersehen auf der Kanzel oder in der feiernden Gemeinde.

Barbara Kittelberger Stadtdekanin

 

Willkommen: Universitätsprediger Prof. Dr. Martin Wallraff stellt sich vor

Universitätsprediger? Was ist das eigentlich? Ehrlich gesagt – ich weiß es selbst nicht so genau. Ich werde es in den kommenden Monaten und Jahren herausfinden und hoffe dabei auch auf Ihre Hilfe, die der Markusgemeinde. Das Amt bewegt sich irgendwo an der Schnittstelle von Universität und Kirche, genauer und konkreter: von evangelisch-theologischer Fakultät und der Kirche St. Markus. Diese Zusammenarbeit ist schon etwa ein halbes Jahrhundert alt. Ich habe von meinem Vorgänger eine eindrucksvolle Liste geerbt, in der die Semesterthemen seit dem Wintersemester 1973/74 aufgeführt sind. Es ist für mich ein Privileg und eine Herausforderung, an dieser Liste und an dieser Zusammenarbeit weiterzustricken, und ich bin dankbar für Hinweise, was gut und bewährt ist und was noch besser gemacht werden kann.

Für uns als theologische Fakultät ist es eine große Chance, mit einer Kirche zusammenzuarbeiten – und zwar nicht nur mit einer reinen Universitätskirche (auch das gibt es mancherorts), sondern mit einer „richtigen“ Kirche, also einer Ortsgemeinde, noch dazu einer so vielgestaltigen wie St. Markus. Es ist die Chance, aus dem Elfenbeinturm herauszukommen und in ein möglichst breites Gespräch mit möglichst Vielen einzutreten, und tatsächlich wünsche ich mir das: nicht nur die Gemeinde von oben herunter zu „bepredigen“, sondern in ein Gespräch einzutreten über das, was uns gemeinsam bewegt: der christliche Glauben im 21. Jahrhundert, Glaubenszeugnis und Glaubensleben.

Wenn in dieses Gespräch auch andere eintreten, also nicht nur Fakultät und Gemeinde: umso besser. Natürlich sind und bleiben die Universitätsgottesdienste auch offen für ein möglichst breites kirchlich interessiertes Publikum in München: die Markuskirche öffnet ihre Tore über ihre eigene Gemeinde hinaus. Das schadet nicht: Theologie ist ihrem Wesen nach öffentlich, und christlicher Gottesdienst will immer so breit wie möglich wirken.

Hier noch einige Worte der Selbstvorstellung: Ich bin in München geboren und im „Speckgürtel“ der Stadt aufgewachsen. In München habe ich auch zu studieren begonnen, und als Student Ende der 1980er Jahre habe ich auch schon gelegentlich an Universitätsgottesdiensten teilgenommen. Die genannte lange Liste der Themen ist für mich also nicht nur „Archivgut“. Seit ich 1991 die Stadt verlassen habe, bin ich viel umgezogen. Ich habe in Italien, Deutschland, England und der Schweiz gelebt und dabei unterschiedliche universitäre und kirchliche Kulturen kennengelernt. Im Jahr 2002 bin ich zum Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirche in Italien ordiniert worden. Wenn ich nun wieder nach Bayern zurückkomme, schließt sich in gewisser Weise der Kreis. Dennoch ist es mir wichtig, nicht einfach nur in die „gute alte Zeit“ zurückzukehren, sondern neue Wege zu beschreiten: mit Ihnen als Gemeinde und mit Studierenden und Kolleg*innen an der Universität.

Ein letzter Gedanke zum Schluss: Die Universitätsgottesdienste finden – aufs Jahr gesehen – etwa einmal im Monat statt. Sie sind das, was der Name sagt: Gottesdienste. Also nicht etwa Ringvorlesungen oder Fortbildungen. Das Amt des Universitätspredigers – was immer es genau sein mag – stellt in seiner Benennung die Predigt in den Mittelpunkt, und in der Tat will ich mich für gute Predigten einsetzen. Doch die Kanzelrede hat nur dienende Funktion. Nicht sie steht im Mittelpunkt, sondern unser Dienst für Gott in Verkündigung, Gesang und Gebet und vor allem Gottes Dienst an uns in Feier und Gnadenzuspruch. In diesem doppelten Sinne hat Martin Luther den Ausdruck „Gottesdienst“ geprägt, und er hat sich für die Kirche gewünscht, „dass nichts anderes darin geschehe, denn dass unser lieber Herr selbst mit uns rede durch sein heiliges Wort, und wir wiederum mit ihm reden durch Gebet und Lobgesang“. Nichts anderes wünsche ich mir für die Universitätsgottesdienste in St. Markus!

Herzliche Grüße, Ihr Universitätsprediger Prof. Dr. Martin Wallraff